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Cumaru, Lärche oder WPC? Der große Terrassen-Check für den Großraum Wien

Aktualisiert: vor 6 Tagen


Die Terrasse ist das Herzstück des Gartens – besonders hier im Süden Wiens und im angrenzenden Niederösterreich, wo wir die Sommerabende gerne draußen genießen. Doch bei der Materialwahl stehen viele Gartenbesitzer zwischen Perchtoldsdorf, Mödling und Schwechat vor einer schwierigen Entscheidung: Soll es die heimische Lärche sein, das exklusive Cumaru oder doch das oft beworbene WPC?


Als Experten für Landschaftsbau und Terrassengestaltung bei absolut grün sehen wir täglich, wie sich die Materialien über die Jahre in unserem speziellen Klima verhalten. Hier ist unser ehrlicher Ratgeber für Ihre Planung.


Lärchenholzdeck am Naturpool in Hennersdorf
Lärchenholzdeck am Naturpool in Hennersdorf

1. Die heimische Wahl: Sibirische & Heimische Lärche


Die Lärche ist der Klassiker im regionalen Terrassenbau. Sie ist beliebt für ihren warmen Farbton und ihre markante, lebendige Maserung.


  • Vorteile: Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine natürliche Optik, die wunderbar zu traditionellen sowie modernen Häusern im Bezirk Mödling passt.

  • Herausforderung: Lärche ist ein Weichholz. Im trockenen, heißen Klima des Wiener Beckens neigt sie über die Jahre zu Rissbildung und Harzaustritt. Wer eine Terrasse sucht, die „lebt“, trifft hier die richtige Wahl.


2. Die Königsklasse: Cumaru (Hartholz)


Wenn wir bei Projekten in Laxenburg, Leopoldsdorf oder Maria Enzersdorf langlebige Luxus-Terrassen bauen, ist Cumaru oft unsere erste Empfehlung. Es ist eines der härtesten und widerstandsfähigsten Hölzer der Welt.

  • Extremer Schutz: Cumaru ist von Natur aus resistent gegen Pilze und Insekten – ganz ohne chemische Zusätze.

  • Barfuß-Gefühl: Die enorme Dichte sorgt für eine glatte Oberfläche, die kaum splittert.

  • Langlebigkeit: Eine fachgerecht verlegte Cumaru-Terrasse hält problemlos 25 Jahre und länger.



Cumaru in Sonnenlage; edel vergraut, Dachgarten in Leopöoldsdorf bei Wien
Cumaru in Sonnenlage; edel vergraut, Dachgarten in Leopöoldsdorf bei Wien

Das „Silber-Finish“: Edles Vergrauen ohne Qualitätsverlust


Wenn man die natürliche Vergrauung (Patina) des Holzes mag, muss man eigentlich gar nichts tun.


  • Kein Verrotten: Bei Cumaru dient das Ölen primär dem Erhalt der Farbe, nicht dem Schutz des Holzes. Die natürlichen Inhaltsstoffe des Holzes sind so stark, dass es auch ohne einen Tropfen Öl 25 Jahre und länger hält.

  • Die Optik: Mit der Zeit verwandelt sich das dunkle Braun in ein silbriges Grau. Viele Architekten und Gartenbesitzer im südlichen Speckgürtel wählen Cumaru gerade wegen dieses edlen, modernen Looks, der hervorragend zu Sichtbeton oder modernen Fassaden passt.

  • Minimale Reinigung: Einmal im Jahr mit klarem Wasser und einer Bürste (oder einem speziellen Terrassenreiniger) den Winterstaub abwaschen – das war’s.


Schleifen? Nur bei Bedarf


Ein weiterer Vorteil von echtem Holz gegenüber WPC: Sollte nach zehn Jahren die Oberfläche durch Gartenmöbel oder intensive Nutzung doch einmal Kratzer haben oder Ihnen die graue Patina nicht mehr gefallen, können Sie die Terrasse einfach abschleifen.


  • Bei Cumaru kommt nach einem Schliff sofort wieder der ursprüngliche, warme Braunton zum Vorschein.

  • Die Terrasse ist danach buchstäblich wie neu.

  • Versuchen Sie das mal bei WPC – dort wäre die Oberfläche nach einem Schleifversuch dauerhaft zerstört.

Unser Fazit für Faule: Wer ein Fan von natürlicher Ästhetik ist und den „Used-Look“ einer silbernen Patina liebt, hat mit einer Cumaru-Terrasse von absolut grün weniger Arbeit als mit jedem anderen Bodenbelag.

4. Warum wir von WPC meist abraten


WPC (Wood-Plastic-Composite) wird oft als pflegeleicht beworben, doch im Gartenalltag im südlichen Niederösterreich zeigen sich oft Nachteile:


  1. Die Hitze-Falle: WPC-Dielen bestehen zu einem hohen Anteil aus Kunststoff. In der prallen Mittagssonne heizen sie sich so stark auf, dass Barfußlaufen fast unmöglich wird. Echtes Holz hingegen bleibt angenehm temperiert.

  2. Die Optik-Sackgasse: Kratzer oder Brandflecken (vom Grillen) lassen sich in WPC nicht einfach ausschleifen. Während Holz mit dem Alter Charakter gewinnt, wirkt WPC nach einigen Jahren oft „müde“.

  3. Ökologischer Fußabdruck: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. WPC ist ein Verbundstoff, der am Ende seiner Lebensdauer schwer zu recyceln ist.


    absolut grün beim Bau eines Cumaru Holzdeclks auf einer Dachterrasse in Biedermannsdorf
    absolut grün beim Bau eines Cumaru Holzdeclks auf einer Dachterrasse in Biedermannsdorf

Fazit: Qualität vom Landschaftsgärtner


Eine Terrasse ist eine Investition in Ihre Lebensqualität. Wir von absolut grün achten nicht nur auf das Material, sondern vor allem auf den konstruktiven Holzschutz. Eine perfekte Unterlüftung sorgt dafür, dass Ihr Holzdeck jahrzehntelang stabil bleibt.

Lust auf ein Probeliegen? Wir bringen Ihnen gerne Musterstücke von Cumaru und Lärche direkt zu Ihrem Beratungstermin nach Hause.


📞 Jetzt Beratungstermin vereinbaren: 0699/11 13 78 13

📧 Schreiben Sie uns: m.suchentrunk@absolutgruen.at

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